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Ist es normal, dass Öl
gefriert?
Das Olivenöl ist ein Fett und als solches neigt es dazu, bei niedrigen Temperaturen einen festen Zustand anzunehmen. Das Olivenöl ist äußerst empfindlich gegenüber auch nur geringen Temperaturschwankungen und verhält sich nicht immer auf gleiche
Weise.
Das Olivenöl neigt zum Gefrieren, wenn es etwa bei 10° lagert. Der Vorgang geht langsam vor sich und wird erkennbar durch das Entstehen von Ablagerungen oder durch sich verteilende Kügelchen oder Flöckchen, oder durch Schleier- und
Schattenbildung.
In diesem Fall genügt es, das Öl einige Tage in einen etwas wärmeren Raum zu stellen (allerdings nicht nahe an eine direkte Wärmequelle), wobei darauf zu achten ist, dass der Verschluss gelockert wird, um ein Aufplatzen des Behälters durch erhöhtes Öl-Volumen als Folge der Erwärmung zu
verhindern.
Wenn das Öl nun wieder flüssig ist, den Behälter langsam schütteln. Falls noch etwas Satz oder ein leichter Schleier bleibt, reicht es, den Behälter in warmes Wasser zu tauchen (40°) bis das Öl lauwarm wird. Danach ist es wieder klar und leuchtet in seinem ursprünglichen goldenen Farbton. Die Qualität des Öls wird von diesen Behandlungen nicht
beeinflusst.
Man darf nicht vergessen, dass während des Transports das Öl kalten Temperaturen ausgestellt werden kann: dass das Öl gefiert oder nicht gefriert, sagt nichts über seine Unverfälschtheit aus.

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