Die Außenbereiche des Museums

Raccolta e arrivo in olivaio

Die spanische Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert

Die sogenannte „plinianische Hebelpresse“ gehört zu den ältesten Methoden der Ölgewinnung: Die ersten Berichte darüber sind etwa 5.000 Jahre alt.

Diese spanische Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert ist noch außergewöhnlicher, da sie über eine seltene horizontale Holzturbine verfügt, die die darüberliegende Mühle antreibt.

Der Balken war 8 Meter lang und entwickelte ein Gewicht von etwa 40 Tonnen auf einen Stapel von Presskörben, die mit Olivenpaste gefüllt waren.

Lavaggio olive

Die traditionelle ligurische Ölmühle aus dem 19. Jahrhundert

Diese Ölmühle besteht aus einem Becken mit einem steinernen Mahlwerk sowie aus einer Holzpresse mit steinerner Basis.

Das Tier, das gewöhnlich zum Drehen der Mühle eingesetzt wurde, war der Esel – vertraut mit Arbeiten, die große Kraft und körperliche Anstrengung erforderten.

Macchinario frangitura

Die spanische Ölmühle mit drei konischen Mahlsteinen aus dem 19. Jahrhundert

In dieser spanischen Ölmühle aus dem 19. Jahrhundert erfolgte die Verarbeitung der Oliven auf eine besonders charakteristische Weise: Diese wurden in die Mitte von drei Granitkegeln geleitet, die sie durch ihre Drehbewegung auf der darunterliegenden ebenen Fläche zermahlten.

Die so gewonnene Paste wurde anschließend über den äußeren Rand hinausgedrückt und gesammelt, um danach dem Pressvorgang unterzogen zu werden, bei dem das Öl austritt.

Macchinario frangitura

Die jahrtausendealten Olivenbäume

Bei einem Spaziergang durch den Garten kannst du die beiden majestätischen, jahrtausendealten Olivenbäume kaum übersehen, die ihn dominieren. Diese beiden Bäume, delikat und mächtig zugleich, stammen aus den Landschaften der Magna Graecia (antike griechische Kolonien): Sie wurden wurzelnackt in unseren Garten verpflanzt und stehen noch heute in voller Vegetation.

Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass der Olivenbaum unsterblich ist – so, wie es bereits die Göttin Athena sagte.

Seine Fähigkeit, sich aus dem bloßen Stamm immer wieder zu erneuern und neue Zweige sowie Früchte hervorzubringen, ist beinahe legendär.

 

Jahrtausendealte Bäume findet man nicht nur in Imperia, sondern in vielen Teilen der Welt: in Jerusalem sind die Olivenbäume von Gethsemane berühmt, in Athen jener, der „von Platon“ genannt wird, und in Magliano bei Grosseto der Olivenbaum „der Hexe“, um nur einige zu nennen.

Gramolatura

Die Vorratsgefäße aus Ton

Die Tonkrüge gehören zu den ältesten Formen der Aufbewahrung von Öl.

Es handelt sich um Gefäße aus unbehandelter oder glasierter Keramik – letztere sorgt für eine bessere Undurchlässigkeit – die einige Dutzend bis mehrere hundert Liter Öl fassen konnten.

Ihre Dekoration ist äußerst vielfältig: Sie reicht von eingeritzten über eingeprägte bis hin zu reliefartigen Motiven und wurde nach dem Brennen aufgebracht.

Das Museo dell'Olivo Carlo Carli

Adresse: Via Garessio 13 – 18100 Imperia (IM)

Sekretariat: +39 0183 295762

Email: info@museodellolivo.com

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag bis Samstag: 10–13 Uhr / 15–18 Uhr
Sonntag: geschlossen

Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung

Schließtage:
01.01.26 – 06.01.26 – 05.04.26 – 06.04.26 – 01.05.26 – 15.08.26 – 01.11.26
vom 16.11. bis 25.12.26 (wegen Wartungsarbeiten) – 31.12.26

Geöffnet:
25.04.26 – 02.06.26

Im Innenbereich der Anlage steht ein großer kostenloser Parkplatz für Busse und Autos zur Verfügung.